Jeder dritte Beschäftigte im Dienstleistungssektor arbeitet im Homeoffice
Mehr als ein Drittel (35,1%) aller Beschäftigten im Dienstleistungssektor arbeitete im August zumindest teilweise im Homeoffice. In der Gesamtwirtschaft lag der Homeoffice-Anteil im August bei 24,9%. „Seit Jahren sehen wir keine nennenswerten Veränderungen im Homeoffice-Anteil – weder insgesamt noch in den Branchen“, erklärt ifo-Forscher Jean Victor Alipour.
Die Unternehmen im Großhandel verzeichneten einen Homeoffice-Anteil von 17,7%. In der Industrie waren es 16,4%. Deutlich niedriger waren die Anteile im Einzelhandel und im Baugewerbe: Hier arbeiteten im August 6,2 bzw. 5,1% der Beschäftigten zumindest teilweise von zuhause. „Unsere Ergebnisse decken sich mit internationalen Auswertungen, wonach sich das Homeoffice in den meisten Industrieländern fest etabliert hat“, erklärt Alipour.
Eine frühere Auswertung von Online-Stellenanzeigen zeigte ein ähnliches Bild. Demnach enthielt jede fünfte Stellenausschreibung in Deutschland die Option, im Homeoffice zu arbeiten. Besonders hoch war der Anteil in Stellenausschreibungen der Bereiche Finanz- und Versicherungsdienstleistungen mit 42%. Die Auswertung umfasste über 93 Millionen Stellenausschreibungen im Zeitraum von Januar 2014 bis Juni 2025.
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