Warnung vor betrügerischen Anrufen im Namen des ifo Instituts
Derzeit kommt es vermehrt zu betrügerischen Telefonanrufen, bei denen sich die Anrufenden unrechtmäßig auf das ifo Institut berufen. Das ifo Institut fordert in keinem Fall Geld für die Teilnahme an Befragungen.
Aktuelle News
Clemens Fuest warnt vor vorschnellen Eingriffen bei Spritpreisen
ifo-Präsident Clemens Fuest warnt vor staatlichen Eingriffen zur Senkung der Öl- und Gaspreise für Verbraucher. „Preissignale über Rabatte oder Steuersenkungen auszuschalten, ist volkswirtschaftlich schädlich“, erklärt er. Fuest weist außerdem darauf hin, dass die Lasten höherer Weltmarkpreise von der deutschen Wirtschaft gemeinsam zu tragen sind und man Entlastungen auf einer Seite durch Mehrbelastungen auf anderen Seiten ausgleichen müsste.
Geschäftsklima im Einzelhandel eingetrübt
Das ifo Geschäftsklima im Einzelhandel ist im Februar auf -27,7 Punkte gesunken, nach -24,1 Punkten im Januar. Die Unternehmen beurteilten besonders ihre aktuelle Lage zurückhaltender als im Vormonat, auch die Geschäftserwartungen blieben eingetrübt. „Die Einzelhändler sind verhalten in das neue Jahr gestartet“, sagt ifo-Experte Patrick Höppner. „Wenn die aktuellen geopolitischen Risiken länger andauern und besonders Energie teurer wird, kann das die Verbraucherstimmung dämpfen. Damit wären auch die Einzelhändler zusätzlich belastet.“
Ostdeutsche Unternehmen besonders unzufrieden mit Wirtschaftspolitik
Unternehmen in Ostdeutschland sind unzufriedener mit der Wirtschaftspolitik der Bundesregierung als westdeutsche. Während Unternehmen in Westdeutschland der Regierung eine durchschnittliche Note von 4,14 geben, fällt die Bewertung in Ostdeutschland mit 4,27 schlechter aus. „Deutlich mehr Unternehmen im Osten als im Westen geben der Regierung die Note 6. Baufirmen und Einzelhändler sind besonders kritisch“, erklärt Joachim Ragnitz, stellvertretender Leiter der Niederlassung Dresden des ifo Instituts.
ifo Geschäftsklimaindex gestiegen (Februar 2026)
Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im Februar auf 88,6 Punkte, nach 87,6 im Januar. Die Unternehmen zeigten sich zufriedener mit ihren laufenden Geschäften. Auch die Erwartungen hellten sich auf. Die deutsche Wirtschaft zeigt erste Signale einer Belebung.
Kann die WTO ohne ihr mächtigstes Mitglied überleben?
Vor dem Hintergrund der protektionistischen Handelspolitik der zweiten Trump-Administration stellt sich eine entscheidende Frage: Kann die WTO ohne ihr mächtigstes Mitglied überleben? Lisandra Flach, Leiterin des ifo Zentrums für Außenwirtschaft, und Andreas Baur, stellvertretender Leiter, untersuchen diese Frage in einem aktuellen Beitrag in der Fachzeitschrift The Economists’ Voice. Unter dem Titel „The WTO Minus One: A Rules-Based Global Trading System Without The US?“ analysieren sie, wie Glaubwürdigkeit und Nutzen des regelbasierten Handelssystems ohne hegemoniale Führung aufrechterhalten werden können. Plurilaterale Initiativen innerhalb der WTO sowie ein dichteres Netzwerk WTO-konformer Handelsabkommen könnten mögliche Lösungswege sein. Mehr zur aktuellen Forschung des ifo Zentrums für Außenwirtschaft finden Sie hier.
Beiträge in referierten Zeitschriften
The Impact of Working Memory Training on Children's Cognitive and Noncognitive Skills
Structural Change, Elite Capitalism, and the Emergence of Labour Emancipation
Gender Differences in Financial Advice
Forschende
Das ifo ist nicht nur ein Ort der Wissenschaft, sondern auch eine Begegnungsstätte für Forschende aus aller Welt. Es sind unsere Wissenschaftler*innen, die den Erfolg des ifo ausmachen.
3 Fragen an ...
Im Jahresbericht 2024 geben Stimmen aus dem ifo Institut Einblick in die vielfältigen Aufgaben und Themen, die uns bewegen. Wir erleben in Kurzinterviews die Menschen, die mit ihrer Expertise und ihrem Engagement zum Gelingen unserer Arbeit beitragen: in Forschung, Management und Service.
Forschungsbereiche
Am ifo Institut arbeiten spezialisierte Forschungsbereiche mit eigenem Profil. Sie sind thematisch breit aufgestellt, eng vernetzt und leisten gemeinsam Beiträge zur wirtschaftswissenschaftlichen Forschung und Politikberatung.
Das CESifo-Netzwerk: Promoting Research Excellence
CESifo ist ein globales Netzwerk von mehr als 2000 Mitgliedern, die aufgrund ihrer Expertise und umfassenden Erfahrung in den Forschungsbereichen von CESifo ausgewählt werden. Mitglieder werden nach einem Forschungsaufenthalt am Center for Economic Studies oder am ifo Institut als Affiliates oder Fellows in das Netzwerk eingeladen.
Veranstaltungen und Termine
EconPol Europe: Evidence-Based Policy Debate
EconPol Europe is CESifo’s economic policy platform. EconPol’s mission is to contribute to the crafting of evidence-based, effective economic policy in the face of the rapidly evolving challenges faced by the European economies and their global partners.
Über Uns
„Shaping the Economic Debate“: Das ifo Institut will die wirtschaftspolitische Debatte in Deutschland und in Europa mitgestalten. Das können wir, weil wir exzellente Forschung mit wirtschaftspolitischer Relevanz verbinden. Die Forschungsergebnisse bieten Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft eine Grundlage für sachorientierte Entscheidungen.
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Kontakt
ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung
an der Universität München e.V.
Poschingerstr. 5, 81679 München
ifo Institut – Niederlassung Dresden
Einsteinstraße 3, 01069 Dresden
Ludwig Erhard ifo Zentrum für Soziale Marktwirtschaft und Institutionenökonomik
Gartenstraße 6, 90762 Fürth
CESifo GmbH
Poschingerstr. 5, 81679 München
EconPol Europe
Poschingerstr. 5, 81679 München