Aktuelle News
Geschäftsklima in der Chemie deutlich verschlechtert
Das Geschäftsklima in der Chemischen Industrie hat sich im März deutlich verschlechtert. Der Branchenindikator des ifo Instituts fiel auf -25,0 Punkte, nach -16,7 Punkten im Februar. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage mit -31,9 Punkten erheblich schlechter als im Februar mit -21,2 Punkten. Auch die Erwartungen trübten sich deutlich ein und sanken von -12,1 auf -17,9 Punkte. „Die Folgen der Kriegshandlungen im Nahen Osten treffen die ohnehin angeschlagene Chemiebranche mit voller Wucht“, sagt ifo-Branchenexpertin Anna Wolf.
Energiepreisschock dämpft Erholung – Inflation steigt
Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute sehen die deutsche Konjunktur nach einem mehrjährigen Abschwung zwar in einer Erholungsphase, erwarten aber für 2026 nur eine moderate Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 0,6% und für 2027 von 0,9%. „Der Energiepreisschock im Zuge des Iran-Krieges trifft die Erholung hart, gleichzeitig stützt aber die expansive Fiskalpolitik die Binnenwirtschaft und verhindert ein stärkeres Abrutschen“, erklärt ifo Konjunkturchef Timo Wollmershäuser.
ifo Geschäftsklima Ostdeutschland verschlechtert sich geringfügig
Der ifo Geschäftsklimaindex Ostdeutschland ist im März gegenüber dem Vormonat leicht gesunken. Das Stimmungsbarometer für die regionale Wirtschaft Ostdeutschlands bewegte sich von 89,3 Punkten im Februar auf 88,9 Punkte im März. Die befragten ostdeutschen Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage deutlich besser als noch im Vormonat und senkten ihre Geschäftserwartungen zugleich merklich ab.
ifo Geschäftsklimaindex gesunken (März 2026)
Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich merklich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex sank im März auf 86,4 Punkte, nach 88,4 Punkten im Februar. Dies war auf deutlich pessimistischere Erwartungen zurückzuführen. Die Urteile zur aktuellen Lage blieben hingegen unverändert. Die Unsicherheit unter den Unternehmen nahm spürbar zu. Der Krieg im Iran beendet vorerst die Hoffnung auf einen Aufschwung.
Kann die WTO ohne ihr mächtigstes Mitglied überleben?
Vor dem Hintergrund der protektionistischen Handelspolitik der zweiten Trump-Administration stellt sich eine entscheidende Frage: Kann die WTO ohne ihr mächtigstes Mitglied überleben? Lisandra Flach, Leiterin des ifo Zentrums für Außenwirtschaft, und Andreas Baur, stellvertretender Leiter, untersuchen diese Frage in einem aktuellen Beitrag in der Fachzeitschrift The Economists’ Voice. Unter dem Titel „The WTO Minus One: A Rules-Based Global Trading System Without The US?“ analysieren sie, wie Glaubwürdigkeit und Nutzen des regelbasierten Handelssystems ohne hegemoniale Führung aufrechterhalten werden können. Plurilaterale Initiativen innerhalb der WTO sowie ein dichteres Netzwerk WTO-konformer Handelsabkommen könnten mögliche Lösungswege sein. Mehr zur aktuellen Forschung des ifo Zentrums für Außenwirtschaft finden Sie hier.
Beiträge in referierten Zeitschriften
Patience and Subnational Differences in Human Capital: Regional Analysis with Facebook Interests
The Impact of Working Memory Training on Children's Cognitive and Noncognitive Skills
Structural Change, Elite Capitalism, and the Emergence of Labour Emancipation
Forschende
Das ifo ist nicht nur ein Ort der Wissenschaft, sondern auch eine Begegnungsstätte für Forschende aus aller Welt. Es sind unsere Wissenschaftler*innen, die den Erfolg des ifo ausmachen.
3 Fragen an ...
Im Jahresbericht 2024 geben Stimmen aus dem ifo Institut Einblick in die vielfältigen Aufgaben und Themen, die uns bewegen. Wir erleben in Kurzinterviews die Menschen, die mit ihrer Expertise und ihrem Engagement zum Gelingen unserer Arbeit beitragen: in Forschung, Management und Service.
Forschungsbereiche
Am ifo Institut arbeiten spezialisierte Forschungsbereiche mit eigenem Profil. Sie sind thematisch breit aufgestellt, eng vernetzt und leisten gemeinsam Beiträge zur wirtschaftswissenschaftlichen Forschung und Politikberatung.
Das CESifo-Netzwerk: Promoting Research Excellence
CESifo ist ein globales Netzwerk von mehr als 2000 Mitgliedern, die aufgrund ihrer Expertise und umfassenden Erfahrung in den Forschungsbereichen von CESifo ausgewählt werden. Mitglieder werden nach einem Forschungsaufenthalt am Center for Economic Studies oder am ifo Institut als Affiliates oder Fellows in das Netzwerk eingeladen.
Veranstaltungen und Termine
EconPol Europe: Evidence-Based Policy Debate
EconPol Europe is CESifo’s economic policy platform. EconPol’s mission is to contribute to the crafting of evidence-based, effective economic policy in the face of the rapidly evolving challenges faced by the European economies and their global partners.
Über Uns
„Shaping the Economic Debate“: Das ifo Institut will die wirtschaftspolitische Debatte in Deutschland und in Europa mitgestalten. Das können wir, weil wir exzellente Forschung mit wirtschaftspolitischer Relevanz verbinden. Die Forschungsergebnisse bieten Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft eine Grundlage für sachorientierte Entscheidungen.
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Gartenstraße 6, 90762 Fürth
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